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Bìhaøov - Schloss


Grunddaten


Das Barockschloss erbaut im 16. Jahrhundert, höchstwahrscheinlich an der Stelle einer ehemalige Festung aus dem 14. Jahrhundert Fremuta aus Stropèice. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss im Barockstiel umgebaut, im 19. Jahrhundert wurden weitere Gestaltungen vorgenommen. Das Schloss ist ein Etagenbau mit Mansadendach und Zwiebelstern.

kraj: Plzeòský kraj
okres: Klatovy
obec: Bìhaøov
poloha: 49° 20' 38.1" N, 13° 9' 35.19" E   544 m n.m.
adresa: Bìhaøov, 340 21  Janovice nad Úhlavou
Schloss in Bìhaøov
Schloss in Bìhaøov



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Detail

Schloss in Bìhaøov<br>
Schloss in Bìhaøov

Das Schloss wurde wohl im 16. Jahrhundert am Ort eines alten Fort aus dem 14. Jahrhundert errichtet.

Im 18.Jahundert wurde  das Schloss im Barockstil umgebaut, im 19. Jahrhundert kam es zu weiteren Renovierungsarbeiten. Das Schloss ist ein mehrstöckiges Gebäude mit einem Mansarddach und einem Zwiebelturm. Zwischen 1923 und 1927, als das Schloss im Besitz des Malers A. Kalvoda war, wurde es renoviert, da dieser hier eine Malerschule unterhielt.

Nach 1945 fiel das Schloss in Staatsbesitz und in ihm wurde das Gesundheitsamt des Kreises Klattau untergebracht. Heute ist es wieder in Privatbesitz.

In seinem Garten befinden sich Plastiken von Jan Štursa, Franta Úprka und Josef Drahoòovský, deren bekannteste "die Mädchentat" von Jan Štursa ist.

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Foto


Schloss in Bìhaøov

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Sage


Der uralten Entstehungssage des Schlosses Bìhaøov nach, wurde es gegen Ende des 9. Jahrhunderts von einem slawischen  Ritter Namens Lev z Moravy gegründet.

Das ursprüngliche Schloss entspricht nicht dem Heutigen, denn es war sehr klein und aus Holz errichtet, wie ein kleines Jagdschloss, denn Ritter Lev jagte leidenschaftlich Wild. Als Lev gegen 1017 verstarb, wurde er auf einem Hügel in der Nähe seines kleinen Jagdschlosses begraben (ungefähr dort, wo heute die Kirche steht). Seine Untertanen und Bediensteten errichteten auf seinem Grab eine kleine hölzerne Kapelle und auf seinem Grabstein stand ein aus Stein gemeißelter Hahn, der stellvertretend für seine Jagdleidenschaft stand.

Zur Zeit des zweiten Weltkriegs, wurde das Schloss, das zunächst Sitz der Hitlerjugend und später Sitz der Besatzungsämter war, vollständig geschlossen. Man berichtet aus dieser Zeit, dass SS-Offiziere das Schloss als Feriendomizil nutzten. Zu dieser Zeit war auch eine Gruppe Frauen mit arischen Wesensmerkmalen im Schloss ansässig, deren Mitglieder immer dann wechselten, sobald eine Frau schwanger wurde. Das Schloss war folglich möglicherweise eine Produktionsstätte einer "sauberen, arischen Rasse" nach Hitlers irren Vorstellungen.


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